Mousepads sind diese meist viereckigen kleinen Unterlagen neben der Tastatur auf dem Schreibtisch. Darauf findet eine Computermaus Platz und verschönert gleichzeitig den täglichen Arbeitsplatz.
Ursprünglich waren diese Unterlagen als Hilfsmittel gedacht. In der Anfangszeit der Computertechnologie sah man das Eingabegerät „Maus“ eher selten. Und war doch mal eine angeschlossen, wurde äußerst schonend mit ihr umgegangen. Auf der Unterseite wurde eine Kugel integriert. Damit erkannte die Maus die Position auf dem Untergrund und konnte die Daten an den Computer weitergeben. Dieser wiederum bewegte den Mauszeiger entsprechend am Bildschirm. Als Unterlage wurde damals auch schon zur Mausmatte gegriffen - aber eher als Pflegeutensil als wie heute zum Lifestyle-Objekt.
Es ist schon erstaunlich. Sucht man bei Google, Yahoo oder einer anderen Suchmaschine nach dem Begriff Mousepad, finden sich unzählige Angebote. Und die Auswahl ist mehr als riesig. Da gibt es einfach alle Varianten: klein, groß, rund, eckig, oval, mit Foto drauf, mit integrierten Taschenrechner, aus Kunststoff, aus Holz, aus Leder und und und. Aber das ist ja das Schöne daran. Bei einer so großen Menge an Möglichkeiten, kann man sich das Passendste aussuchen. Schließlich ist nicht jeder Schreibtisch gleich.
Eine andere Möglichkeit ist die, selber kreativ zu werden. Einige Anbieter lassen den Käufer daher die Freiheit, damit sie sich ihr eigenes Mauspad bedrucken können. Klar, es macht etwas mehr Arbeit. Aber es lohnt sich und ist auch als Geschenk immer noch beliebt.
Die Technik schreitet immer weiter voran. Es gibt heutzutage auch viele Mäuse, die gar kein Mousepad mehr benötigen. Sie können auf allen möglichen Ebenen wie beispielsweise Glasflächen, glänzenden Tischflächen oder unebenen Untergründen benutzt werden. Ob das das „Aus“ für die Mausunterlage bedeutet, bleibt abzuwarten, denn viele Computernutzer finden immer noch Freude an den kleinen Hinguckern.
Foto: Zoonar / Elena Elisseeva (Polylooks)